Über Graspapier

Graspapier revolutioniert die Papier- und Verpackungsindustrie.

Mit dem neu entwickelten Rohstoff GRASPAP® setzt CREAPAPER Maßstäbe in der ökologischen Papierherstellung.

Für die Produktion von Kartons, Verpackungen, graphische Papieren und vielen anderen Produkten gibt es jetzt eine besonders ressourcenschonende Lösung: Mit GRASPAP® hat die CREAPAPER GmbH einen Rohstoff auf der Basis von Grasfasern entwickelt, der wirtschaftliche Vorteile mit Nachhaltigkeit verbindet.

Weltweit steigt der Bedarf am Rohstoff Papier kontinuierlich, gleichzeitig nimmt das Bewusstsein für eine nachhaltigere Papierproduktion zu. Das war der Ausgangspunkt für die CREAPAPER GmbH, nach einer Lösung zu suchen, wie man Papier auch aus einer ökonomisch und ökologisch vorteilhafteren Rohstoffvariante produzieren kann. Jetzt ist dem Unternehmen gelungen, ein spezielles Verfahren zu entwickeln, bei dem Grasfasern mit Zellstoff (Frischfasern aus Holz) oder Altpapier kombiniert werden. CREAPAPER ist eine Entwicklungs- und Produktionsfirma mit Sitz in Hennef, die ihren Schwerpunkt im Promotionbereich hat. Das Unternehmen verfügt bereits über jahrzehntelange Erfahrung in der nachhaltigen Kundenansprache und ökologisch ausgerichteten Mailings.

Als Spezialist für die Produktentwicklung begann der Inhaber von CREAPAPER Uwe D’Agnone zunächst damit, viele alternative Faserstoffe auszutesten bzw. Papier aus diesen Materialien zu schöpfen. Der Einsatz von Gras versprach nach den ersten Resultaten die größten Erfolgschancen. Das erste Papier wurde zunächst manuell auf einem Papierschöpfsieb hergestellt. Es zeigte bereits erstaunliche Eigenschaften. Der darauf folgende erste Maschinentest bei der Papierfabrik Renker bestärkte den Unternehmer darin, den „Prototypen“ weiter zu verbessern. Die Weiterentwicklung wurde schließlich in Zusammenarbeit mit der Papier-Technischen Stiftung (PTS) und der Universität Bonn durchgeführt.
Das große Potenzial des Rohstoffs stand schließlich schnell fest. „Das überall wachsende Naturprodukt Gras kann bei der Herstellung von Papier und Kartons einen Teil des bislang eingesetzten Zellstoffs ersetzen“, so D’Agnone über seine neue Rohstoffentwicklung. Die ökologischen Vorteile von GRASPAP® sind eindeutig: Das Naturprodukt ist in großen Mengen verfügbar und wird aus sogenannten Ausgleichsflächen bezogen. Das sind Flächen, die nicht bewirtschaftet werden dürfen, aber aufgrund von etwa neu gebauten Straßen oder Einrichtungen in Städten als Ausgleich geschaffen werden müssen. Somit werden keine Lebensräume zerstört, sondern durch Graspapier erhalten. Es ist nicht notwendig, eigene Nutzflächen für den Grasanbau zu schaffen. Außerdem werden keine Flächen oder Heu aus der Futterindustrie verwendet.
Um den Rohstoff besonders effizient zu transportieren und zu lagern, werden die Grasfasern nach der Aufbereitung zu Pellets, dem sogenannten GRASPAP®, gepresst. Der besondere Vorteil: Es besteht zu 100% aus natürlichen Stoffen und kann vollständig ohne Chemie aufbereitet werden. Anders als bei der Produktion von Zellstoff aus Holz wird für die Produktion von Gras-Pellets nur ein Minimum an Energie und Wasser benötigt. Auch in Kombination mit Frischfaser kann der neue Rohstoff punkten. Denn er ist mineralölfrei und somit frei von schädlichen Stoffen. Deshalb ist er ideal für Lebensmittelverpackungen geeignet.

 

Erklärvideo zur Graspapierherstellung

Die klassische Papierproduktion ist zwar heutzutage nachhaltig, aber immer noch sehr energieaufwändig.
Gras als neuer, innovativer Rohstoff bringt für die Herstellung von Papier und Kartonagen viele Vorteile:
Energieersparnis über 90% und die CO2-Reduktion um 75% und zudem keine Chemikalien bei der Rohstoffherstellung.

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